Am 13. Juli 1995 sah Hasan Nuhanović seine Eltern und seinen jüngeren Bruder zum letzten Mal, als sie von niederländischen Offizieren des Dutchbat1 aufgefordert wurden, das UNPROFOR-Gelände im bosnischen Potočari zu verlassen. Dort suchten sie mit tausenden anderen verzweifelten bosnischen Muslim:innen (Bosniak:innen) Zuflucht, nachdem Srebrenica von Einheiten der bosnisch-serbischen Armee und serbischen Paramilitärs eingenommen worden war.2 Nuhanović selbst durfte bleiben, weil er als Dolmetscher für den UNMO3 arbeitete; seine Mutter Nasiha, sein Vater Ibro und sein Bruder Muhamed gingen hingegen in den sicheren Tod.4 Als Hasan Nuhanović fast drei Jahre später, am 29. März 1998, als Überlebender des Genozids von Srebrenica vor dem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses aussagte, galt seine Familie seit drei Jahren als vermisst.
Bis zu den jugoslawischen Zerfallskriegen, die 1991 mit der Unabhängigkeitserklärung Sloweniens begannen, war Bosnien-Herzegowina eine der sechs jugoslawischen Teilrepubliken, das multiethnische Herz des Landes.5 Im Land lebten verschiedene Bevölkerungsgruppen mit- und nebeneinander: Neben den Bosniak:innen waren die bosnischen Serb:innen und Kroat:innen die zahlenmäßig größten. Noch vor der Ausrufung der staatlichen Unabhängigkeit Bosnien und Herzegowinas im April 1992 hatte die nationalistische Führung der bosnischen Serb:innen die Gründung einer Serbischen Republik Bosnien-Herzegowina (Republika Srpska) proklamiert, unter anderem mit dem Ziel, die serbische Bevölkerung innerhalb der Staatsgrenzen von den beiden anderen großen bosnisch-herzegowinischen Nationen zu trennen, Ostbosnien zu besetzen und die Grenze mit Serbien aufzuheben. Seit Beginn des Bosnienkrieges im April 1992 verfolgte die bosnisch-serbische politische und militärische Führung außerdem das Projekt der „Serbisierung“6, das die gewaltsame Vertreibung aller als Nicht-Serb:innen wahrgenommenen Menschen aus den serbisch-kontrollierten Gebieten beinhaltete. In Srebrenica formierte sich im Mai 1992 jedoch Widerstand, und nach 22 Tagen serbischer Herrschaft gelang es der bosnischen Armee, die Stadt zurückzuerobern. In der Folge suchten Tausende bosniakische Flüchtlinge aus den umliegenden Ortschaften, die von der Armee der Republika Srpska besetzt waren, Zuflucht in der Stadt. Damit wurde Srebrenica zu einer bosniakischen Enklave innerhalb der serbisch besetzten Gebiete.
Zu den Flüchtlingen zählte seit August 1992 auch Nuhanović mit seiner Familie. Vor ihrer Vertreibung lebten sie in der etwa 50 Kilometer westlich von Srebrenica gelegenen Kleinstadt Vlasenica. Nach. Schätzungen der Vereinten Nationen lebten 1993 in Srebrenica bis zu 28.000 Menschen, in der Enklave sogar über 70.000, ohne adäquate Trinkwasserversorgung, ohne Stromversorgung, ohne medizinische Versorgung sowie ohne eine ausreichende Lebensmittelversorgung.7 Um die Lage der eingeschlossenen Bevölkerung zu erleichtern, erklärte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 16. April 1993 mit der Resolution 819 Srebrenica zur „UN-Sicherheitszone“ („Safe Area“) und entsandte UNPROFOR-Soldaten.8 Drei Jahre lang blieb die Stadt eingeschlossen, immer am Rande einer humanitären Katastrophe.
Das Versprechen einer UN-Schutzzone wog die Eingeschlossenen in trügerischer Sicherheit. Als am 11. Juli 1995 die Armee der Republika Srpska die Schutzzone einnahm, gab es keinen Widerstand seitens der bosnischen Armee und auch die niederländischen UN-Soldaten hatten dem Angriff nichts entgegenzusetzen. Eine erwartete Luftunterstützung seitens der UN fand nicht statt. Tausende Bosniak:innen flohen zum niederländischen UN-Stützpunkt in Potočari in der Hoffnung, dort vor den Truppen der Republika Srpska geschützt zu sein. Das Gegenteil war der Fall. Der Befehlshaber des Dutchbat Thom Karremans und seine Stellvertreter entschieden, dass alle Schutzsuchenden das UN-Gelände verlassen mussten, und lieferten sie dem bosnisch-serbischen Militär aus.9 Die Armee der Republika Srpska deportierte Frauen und Kinder mit Bussen nach Tuzla und ermordete mehr als 8.300 Menschen, überwiegend Männer und Jungen in Srebrenica und in den umliegenden Wäldern. Hasan Nuhanović überlebte nur, weil er als Dolmetscher für die UN arbeitete. Obgleich die Soldaten Armee der Republika Srpska sowie Angehörige serbischer paramilitärischer Einheiten für die Durchführung des Genozids verantwortlich waren, stellte Hasan Nuhanović vor dem US-Abgeordnetenhaus nicht primär die Anklage ihrer Verbrechen in den Mittelpunkt.
In seiner Aussage beschreibt Nuhanović deutlich das Versagen de niederländischen UN-Blauhelm-Soldaten, denen es nicht gelang, die bosniakische Bevölkerung in der Safe Area vor dem Genozid zu schützen. Mehr noch, in drastischen Worten stellt Nuhanović fest: “It was entirely the Dutch idea to ‘empty the camp’ as soon as possible, so is [sic!] easier for them to leave the area“.10 Die Liste seiner Vorwürfe ist lang: Während die bosniakischen Flüchtlinge verzweifelt den versprochenen Schutz auf dem UNPROFOR-Gelände in Potočari suchten, hätten die niederländischen UN-Soldaten ihren Schutzauftrag missachtet und die Schutzsuchenden ohne die geringsten Vorsichtsmaßnahmen fahrlässig ihren Mördern überlassen. Sie hätten dem UNPROFOR-Hauptquartier in Tuzla verschwiegen, dass sich auf ihrem Gelände in Potočari über 300 Bosniaken befanden. Sie hätten nicht auf die Ankunft des Internationalen Roten Kreuzes gewartet, um die Menschen in Listen einzutragen und ihre Identität festzustellen. Sie hätten verängstigte Bosniak:innen angelogen, dass außerhalb des UN-Geländes alles in Ordnung sei, obwohl sie wussten, dass Morde stattfanden. Sie hätten nicht kontrolliert, was mit den Deportierten geschah. Sie hätten am Abend gefeiert, als alle Schutzsuchenden vom UN-Gelände eskortiert worden waren. Und als nach Tagen Informationen über Massenerschießungen durchsickerten, hätten sie versucht, ihre Mitverantwortung zu vertuschen.
Mit seinem Zeugnis sprach er aus, was damals weder die Verantwortlichen in den Vereinten Nationen noch die niederländische Regierung akzeptieren wollten, nämlich, dass ihre Schutztruppen nichts getan hatten, um den Genozid an den Bosniak:innen zu verhindern. Dass sie für die Ermordung und Deportation von Tausenden von Menschen, für die Ermordung der Eltern und des Bruders von Nuhanović mitverantwortlich, ja sogar an ihr mitschuldig waren. Sein Selbstzeugnis ist im Kontext der testimony debate als Überlebenszeugenschaft einzuordnen11, ohne die wir heute einen begrenzten Zugang zum Wissen über die Geschehnisse in Srebrenica hätten. Nur wenige Männer überlebten den Genozid: Einige krochen nach Massenerschießungen verletzt aus Gruben, wie der damals siebzehnjährige Nedžad Avdić,12 schlugen sich wie Hasan Hasanović durch die Wälder,13 oder durften, wie Nuhanović, ausgestattet mit einem UN-Ausweis, in UNPROFOR-Panzern die gefallene Stadt verlassen. Als Avdić am 13. April 2000 im Prozess gegen General Radislav Krstić vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) aussagte, war das Vorgehen der niederländischen UN-Soldaten dort kein Thema. Sie standen unter UN-Befehl, und die Vereinten Nationen genießen Immunität vor jeglicher Gerichtsbarkeit.14
Nuhanović hingegen hatte seit dem 13. Juli 1995 mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln vergeblich versucht, mehr über das Schicksal seiner Eltern und seines Bruders zu erfahren. Nachdem er die Vereinten Nationen und die niederländische Regierung um Informationen und Untersuchungen zum Fall Srebrenica gebeten hatte, wandte er sich zusammen mit Vertretern verschiedener Menschenrechtsorganisationen an das US-Repräsentantenhaus und sprach dort, wie eingangs erwähnt, vor dem Unterausschuss des Committee on International Relations (heute Foreign Affairs Committee). Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten befasst sich u.a. mit den US-Beziehungen zu den Vereinten Nationen. Darüber hinaus verfügt er über weitreichende Befugnisse bei militärischen Auslandseinsätzen. Nuhanović hoffte, dass der Einfluss der Menschenrechtsorganisationen die US-Abgeordneten überzeugen würde, eine Untersuchung der Ereignisse in Srebrenica zu initiieren und in diesem Zuge geheime Informationen über den Fall Srebrenicas zu veröffentlichen, wie beispielsweise Satellitenbilder von Massengräbern, Kommunikation zwischen UN-Offiziellen, Informationen über Vermisste. Er appellierte an die Abgeordneten, die US-Soldat:innen, die nach dem Friedensabkommen von Dayton im Osten Bosniens stationiert waren, zum Schutz der dort vermuteten Massengräber einzusetzen. Das Friedensabkommen von Dayton beendete zwar die kriegerischen Auseinandersetzungen – bosnisch-serbische Nationalist:innen blieben teilweise an der Macht und sorgten für die Vertuschung der Verbrechen.
Expert:innen im Bereich der Genozidforschung bezeichnen Genozidleugnung als Fortsetzung der begangenen Verbrechen und damit als Teil des Genozids.15 Vertuschung sowie Vernichtung von Beweisen und das zum Schweigen bringen von Zeug:innen, Entzug von Glaubwürdigkeit und Nichtglaubenwollen von Zeugenaussagen sind Teil einer intentionalen Vernichtungspolitik. Dass Nuhanović in seiner Aussage beschreibt, wie er drei Militärbeobachter der UNMO dazu bringen musste, ihm schriftlich zu bezeugen, dass seine Eltern und sein Bruder aufgefordert wurden, den Dutch Compound zu verlassen, zeigt, dass Verfolgte davon ausgehen, dass ihnen sogar von außenstehenden und damit eigentlich neutralen Institutionen nicht geglaubt wird.16 Klassischen Beweisen und Fakten, meist basierend auf Täterquellen, wurden auch in der Holocaustforschung lange mehr Glaubwürdigkeit zugesprochen als Zeug:innenaussagen – eine Praxis, die maßgeblich durch die Prozessführung des Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg beeinflusst wurde.17 In seiner Aussage verbindet Nuhanović deshalb seine persönliche Erinnerung mit offiziellen Dokumenten und Aussagen anderer, um seine eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Hier wird aus der Quelle die Agency des Zeugen ersichtlich, also wie er die ihm zur Verfügung stehenden Handlungsmöglichkeiten einsetzt. Wenn er sagt: „…the people hoped that they would be protected, but the Dutch soldiers and officers gave no other option to the refugees but to leave.”18, dann spricht er mit der Autorität eines Überlebenden des Genozids, mit der Autorität des Sohnes und Bruders von Opfern des Genozids und mit dem Wissen eines Insiders, eines UN-Mitarbeiters, der die Ereignisse aus persönlicher Erfahrung beschreiben kann. Und auch wenn Nuhanović betont: „We are just looking for our missing relatives. We really are not interested in any political games”, werden die politischen Implikationen seines Selbstzeugnisses so offensichtlich, dass der republikanische Abgeordnete Frank Rudolph Wolf antwortet: „ I think your statement is very damaging to the Dutch military. I mean I think if what you say is accurate, they have to be somehow held accountable.”19
Das hier vorgestellte Selbstzeugnis war eine der ersten öffentlichen Aussagen von Hasan Nuhanović über seine Erlebnisse und sein Überleben in Srebrenica. Weitere öffentliche Auftritte folgten und seine Biografie „Under the UN Flag“ diente als Vorlage für den Film „Quo Vadis Aida“, der 2021 in der Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ für den Oscar nominiert wurde.20 Aber auch in zahlreichen Zeugenaussagen vor niederländischen Gerichten wiederholte er seine Geschichte. 2002 verklagte er gemeinsam mit Angehörigen des beim Genozid in Srebrenica ermordeten Rizo Mustafić den niederländischen Staat, weil die von ihm entsandten Blauhelme den Genozid nicht verhindert hatten. Nach elf Jahren und mehreren Instanzen entschied das höchste niederländische Gericht 2013, dass die Niederlande für den Tod seines Vaters und seines Bruders mitverantwortlich sind. Zu diesem Zeitpunkt hatte Nuhanović ihre sterblichen Überreste in Massengräbern gefunden: 2006 Knochen seines Vaters, 2009 seiner Mutter und 2010 seines Bruders.
Ohne das öffentliche Engagement Nuhanovićs sowie seinen juristischen Kampf um die Wahrheit wären die öffentlich bekannten Fakten über den Genozid in Srebrenica unvollständig. Vor diesem Hintergrund erlangen Selbstzeugnisse eine wesentliche Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Aufarbeitung von Menschheitsverbrechen. Sowohl in der Republika Srpska als auch in der Republik Serbien wird der Völkermord bis heute geleugnet. Selbst in den demokratischen Niederlanden wurde seitens staatlicher Institutionen eine Mitverantwortung verneint. Ohne die Bereitschaft der Überlebenden, ihre Selbstzeugnisse öffentlich zu machen, fehlte der Geschichtsschreibung die Möglichkeit, die historische Wahrheit zu erschließen. Und ohne das Engagement der Überlebenden und Menschenrechtsaktivist:innen fehlten wichtige Akteur:innen, die die Durchsetzung des Prinzips der Verantwortlichkeit für massive Menschenrechtsverletzungen und Genozid einforderten.
References
- Das Dutchbat, das Dutch Air Mobile Battalion, war das niederländische Kontingent für die United Nations Protection Force (UNPROFOR) während der Zerfallskriege im ehemaligen Jugoslawien.
- Die Armee der Republika Srpska (VRS) war das Militär der am 9. Januar 1992 von serbischen nationalistischen Politiker:innen selbsternannten Republika Srpska, das sich aus ehemals in Bosnien-Herzegowina stationierten Truppen der Jugoslawischen Volksarmee (JNA) und paramilitärischen Verbänden zusammensetzte. Für mehr über die Rolle der JNA in den jugoslawischen Kriegen siehe: Mesud Šadinlija, Determinacija neprijatelja u direktivama Grlavnog štaba i Vrhovne komande vojske Republike Srpske, Historijski pogledi 3 (2020) 3, 268–281.
- Ein Militärbeobachter der Vereinten Nationen (United Nations Military Observer, UNMO) ist ein unbewaffneter Offizier, der in Krisengebieten zur Unterstützung von Friedensmissionen eingesetzt wird.
- Hasan Nuhanović, Pod zastavom UN‑a: međunarodna zajednica I zločin u Srebrenici, Sarajevo 2005 (auch als englische Übersetzung Under the UN Flag: The International Community and the Srebrenica Genocide, Sarajevo 2007.)
- Zur den jugoslawischen Zerfallskriegen siehe Holm Sundhaussen, Der Zerfall Jugoslawiens und dessen Folgen, APuZ 32 (2008), 9–18, hier nach https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/31042/der-zerfall-jugoslawiens-und-dessen-folgen/ (überprüft am 17.10.202).
- Matthias Fink, Srebrenica: Chronologie eines Völkermords oder Was geschah mit Mirnes Osmanović, Hamburg 2015, S. 100.
- Report of the Security Council Mission Established Pursuant to Resolution 819 (1993), in: https://documents.un.org/doc/undoc/gen/n93/248/93/pdf/n9324893.pdf?token=hoSoQeHMeV8Uo0Pnb9&fe=true (überprüft am 15.7.2024).
- UN „Safe Areas“ (deutsch: UN-Sicherheitszonen oder Schutzzonen) sind Gebiete, die von den Vereinten Nationen während eines Konflikts als sicher erklärt werden, um Zivilist:innen vor feindlichen Angriffen zu schützen. Diese Zonen werden in der Regel von UN-Friedenstruppen überwacht, die sicherstellen sollen, dass die Gebiete frei von militärischen Aktivitäten bleiben. United Nations Security Council Resolution 819 (1993), in: https://documents.un.org/doc/resolution/gen/nr0/700/04/pdf/nr070004.pdf?token=chrgfqNPVSTOHsUsXe&fe=true (überprüft am 10.7.2024).
- Für eine ausführliche Aufarbeitung der Ereignisse siehe den Srebrenica-Bericht des NIOD Instituut voor Oorlogs‑, Holocaust- en Genocidestudies (früher Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie, NIOD), Srebrenica: a ‘safe’ area, in: https://do8mb0ue3h0zp.cloudfront.net/2021–05/srebrenicarapportniod_nl.pdf (überprüft am 18.10.2024).
- Testimony of Hasan Nuhanovic, Former Translator, U.N. Peacekeeping Force in Srebrenica, in: The Betrayal of Srebrenica: Why Did the Massacre Happen? Will It Happen Again? Hearing Before the Subcommittee on International Operations and Human Rights of the Committee on International Relations House of Representatives, One Hundred Fifth Congress, Second Session, March 31,1998, Washington 1998, S. 41.
- Emmanuel Alloa, Umkämpfte Zeugenschaft. Der Fall Serena N. im Brennpunkt von Holocaust-Forschung, Psychoanalyse und Philosophie, DZPhil 2019 67 (2019) 6, S.
- O‑Full Testimony, ICTY, Case No IT-98–33, Prosecution vs. Radislav Krstić, in: https://view.officeapps.live.com/op/view.aspx?src=https%3A%2F%2Fwww.icty.org%2Fx%2Ffile%2FVoice%2520of%2520Victims%2520Support%2520Docs%2FWitness%2520O%2FKrstic-Witness%2520O-Full%2520Testimony_EN.doc&wdOrigin=BROWSELINK (überprüft am 10.11.2024).
- Hasan Hasanović, Srebrenica überleben, Göttingen 2022.
- Axel Hagedorn, Absolute Immunität der Vereinten Nationen? – Der Völkermord von Srebrenica als Lackmustest, in: Hans-Joachim Heintze / Knut Ipsen (Hg.), Heutige bewaffnete Konflikte als Herausforderungen an das humanitäre Völkerrecht, Berlin / Heidelberg 2011, S. 201–211.
- Siehe dazu zahlreiche vergleichende Beiträge bei, Bedross Der Matossian (Hg.), Denial of Genocides in the Twenty-First Century, Lincoln 2023.
- Mehr dazu, auch im Zusammenhang mit den Überlebenden des Holocaust oder Ruanda-Genozid, Alloa, Umkämpfte Zeugenschaft, S. 1011–1012.
- Lawrence Douglas, The Memory of Judgment: Making Law and History in the Trials of the Holocaust, New Haven / London 2001, S. 16–17.
- Statement of Hasan Nuhanovic, Former Translator, U.N. Peacekeeping Force in Srebrenica, in: The Betrayal of Srebrenica: Why Did the Massacre Happen? Will It Happen Again? Hearing Before the Subcommittee on International Operations and Human Rights of the Committee on International Relations House of Representatives, One Hundred Fifth Congress, Second Session, March 31,1998, Washington 1998, S. 20.
- Ebd., S. 22–24.
- Jasmila Žbanić, Quo vadis Aida? [Film], Bosnien-Herzegowina u.a. 2020.