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„Nur berichten, was ich selbst erlebt… aber auch davon nur Bruchteil“

Eine Fotografie von Alfred Stüber aus dem befreiten Konzentrationslager Buchenwald, Weimar 1945

Text: Jiettu Aida Bekele

„Drei befreite Häftlinge im ehemaligen Kommandanturbereich der SS“, Schwarzweißfotografie, Fotograf: Alfred Stüber (Privatbesitz), Aufnahme nach dem 20. April 1945, Konzentrationslager Buchenwald, gefunden in: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Schwarz auf Weiß. Fotografien aus dem Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945, Digitale Fotoausstellung, https://schwarzaufweiss.buchenwald.de/, abgerufen am 04.08.2025.

Die vor­lie­gen­de Schwarz­weiß­fo­to­gra­fie zeigt drei Män­ner nach der Befrei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Buchen­wald im April 1945. Das Bild gehört zu einer Serie von Auf­nah­men, die Alfred Stü­ber – selbst ehe­ma­li­ger Häft­ling des Lagers – unmit­tel­bar nach der Befrei­ung anfer­tig­te. Es doku­men­tiert einen Moment des Über­gangs: Zwi­schen Über­le­ben und Neu­an­fang eröff­net das Foto einen beson­de­ren Blick auf die Selbst­be­haup­tung drei­er Überlebender.

Das Bildmotiv im Detail

Die drei abge­bil­de­ten Män­ner haben sich gemein­sam vor einem Haus auf­ge­stellt. Sie bli­cken in Rich­tung Kame­ra und ste­hen auf einem Geh­weg nahe der Bord­stein­kan­te. Der Mann im lin­ken Bild­rand trägt eine schwar­ze Müt­ze, einen gemus­ter­ten Pull­over und eine leich­te Jacke. Sei­ne Schu­he schei­nen aus Lap­pen- oder Stoff­res­ten zusam­men­ge­wi­ckelt wor­den zu sein. Der mit­tig ste­hen­de Mann hat bei­de Hän­de leicht in die Taschen sei­ner Leder­ja­cke gesteckt, trägt schwar­ze Leder­stie­fel und raucht eine Ziga­ret­te. Der rech­te Mann trägt eine Bas­ken­müt­ze, eine kur­ze Jacke und die sil­ber­far­be­ne Schnal­le sei­nes Gür­tels hebt sich deut­lich vom Rest sei­ner dunk­len Klei­dung ab. Die Gesichts­aus­drü­cke der drei Män­ner las­sen sich ganz unter­schied­lich deu­ten: von ernst und nach­denk­lich über her­aus­for­dernd und fra­gend bis hin zu einem schein­ba­ren Lächeln.
Unge­fähr einen Meter hin­ter ihnen steht ein Holz­pfahl mit einem Weg­wei­ser: „Cara­cho-Weg“. Auf dem Weg­wei­ser sind meh­re­re geschnitz­te Figu­ren ange­bracht. Auf dem Pfahl ist die Inschrift „doch stets ein fro­hes Lied erklingt“ zu lesen, die von einem ein­ge­schnitz­ten Eich­hörn­chen-Motiv abge­schlos­sen wird. Die vier Figu­ren auf dem Schild tra­gen Häft­lings­klei­dung und lau­fen einen Weg ent­lang. Sie ste­hen dicht­ge­drängt hin­ter­ein­an­der und es ent­steht der Ein­druck, dass sie dazu ange­trie­ben wer­den, schnell wei­ter­zu­ge­hen. Durch sei­ne dunk­le Farb­ge­bung und Grö­ße steht der Weg­wei­ser in star­kem Kon­trast zum Him­mel und über­ragt die drei Män­ner. Hin­ter dem Wie­sen­stück steht ein her­un­ter­ge­kom­me­nes, bara­cken­ar­ti­ges Gebäu­de, des­sen Fens­ter durch hel­le Gar­di­nen abge­schirmt sind.

Die Entstehungsgeschichte der Fotografie

Das vor­lie­gen­de Foto ist Teil der 2010 ins Leben geru­fe­nen digi­ta­len Foto­aus­stel­lung „Schwarz auf Weiß – Foto­gra­fien aus dem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald 1937–1945“ der Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora.1 Es stammt aus dem Pri­vat­be­sitz Alfred Stübers, einem ehe­ma­li­gen Häft­ling des KZs Buchen­wald. In der Aus­stel­lung wird das Foto mit „Drei befrei­te Häft­lin­ge im ehe­ma­li­gen Kom­man­dan­tur­be­reich der SS“ kom­men­tiert. Datiert wird es auf „nach dem 20. April 1945“, kurz nach der Befrei­ung des Lagers. Es han­delt sich somit um eine Foto­gra­fie von Über­le­ben­den durch einen Überlebenden.
Alfred Stü­ber wur­de am 13. Febru­ar 1904 in Reut­lin­gen gebo­ren und mach­te sich 1928 mit einer Ver­sand­fir­ma selbst­stän­dig. Er war ver­hei­ra­tet und Vater eines Soh­nes.2 Bereits im Okto­ber 1937 wur­de er von der Stutt­gar­ter Poli­zei auf­grund sei­ner Zuge­hö­rig­keit zu den Zeu­gen Jeho­vas und der Ver­brei­tung ille­ga­ler Tex­te ver­folgt und fest­ge­nom­men. Dar­auf folg­te sei­ne Ein­wei­sung ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, wo er im Auf­trag des „Erken­nungs­diens­tes“ der SS Foto­gra­fien von Häft­lin­gen anfer­ti­gen muss­te. Das Foto­gra­fie­ren war in den Lagern grund­sätz­lich ver­bo­ten und nur in weni­gen Aus­nah­me­fäl­len, wie zu „erken­nungs­dienst­li­chen“ Zwe­cken, erlaubt.3 Am 28. Mai 1938 wur­de Stü­ber dann mit der Häft­lings­num­mer 2733 in Buchen­wald ein­ge­lie­fert.4 In sei­ner Häft­lings­ak­te ist der Ein­wei­sungs­grund „Bibel­for­scher“ vermerkt.
Als das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger am 11. April 1945 befreit wur­de, begann Stü­ber im Auf­trag des Inter­na­tio­na­len Lager­ko­mi­tees das befrei­te Lager und die Über­le­ben­den zu foto­gra­fie­ren. Es ent­stand eine Foto­se­rie von über 70 Auf­nah­men aus den Mona­ten April und Mai, die Stü­ber ab Okto­ber 1945 im Rah­men von Vor­trä­gen in ver­schie­de­nen deut­schen Städ­ten vor­stell­te.5 Einem die­ser Vor­trä­ge ent­stammt das im Titel auf­ge­grif­fe­ne Zitat, das voll­stän­dig lau­tet: „Spre­che nicht im Auf­trag oder Namen irgend­ei­ner Orga­ni­sa­ti­on. Nur berich­ten, was ich selbst erlebt…Aber auch davon nur Bruch­teil, denn was in die­sen Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern gesche­hen ist kann man ein­fach nicht wie­der­ge­ben!“6. Am 16. Janu­ar 1981 ver­starb Alfred Stü­ber im Alter von 76 Jah­ren in sei­nem Geburts­ort Reutlingen.

Kollektive Sichtbarkeit: das Gruppenbild als Ausdruck der Selbstbehauptung

Neben Auf­nah­men des befrei­ten Lagers waren Grup­pen­bil­der ein wie­der­keh­ren­des Motiv Stübers. Auf sei­nem Foto des Arbeits­kom­man­dos „Häft­lings­kü­che“ in Buchen­wald sind bei­spiels­wei­se über fünf­zig Per­so­nen abge­bil­det. Stü­ber fer­tig­te aber auch Bil­der klei­ne­rer Grup­pen von bis zu fünf Per­so­nen an. Das vor­lie­gen­de Foto der drei ehe­ma­li­gen Häft­lin­ge kann zu die­sen „klei­ne­ren Grup­pen­bil­dern“ der Foto­se­rie gezählt wer­den. Im Kon­text des befrei­ten Lagers haben die­se Grup­pen­fo­tos nicht nur eine stark sym­bo­li­sche Bedeu­tung, son­dern vor allem auch eine poli­ti­sche – man steht zusam­men, trotz allem. Dar­über hin­aus haben sie für die Foto­gra­fier­ten und Foto­gra­fie­ren­den auch einen per­sön­li­chen und emo­tio­na­len Wert. Ein Grup­pen­fo­to ent­steht meist anlass­be­zo­gen und sel­ten spon­tan. Es ver­mit­telt daher die Beson­der­heit des Anlas­ses und der Foto­gra­fier­ten selbst, die sich für das Bild auf­ge­stellt haben. Über die Bezie­hung der drei dar­ge­stell­ten Män­ner zuein­an­der ist nichts bekannt. Mög­li­cher­wei­se waren sie Bekann­te oder Freun­de und Stü­ber bat sie, sich für die­ses Motiv auf­zu­stel­len – oder aber sie selbst sind auf ihn zuge­gan­gen, um eine per­sön­li­che Erin­ne­rung an die Befrei­ung fest­hal­ten zu las­sen. Durch ihre Anord­nung wir­ken die­se drei Män­ner zusam­men­ge­hö­rig und gleich­zei­tig von­ein­an­der los­ge­löst, da jeder von ihnen auf die­sem Bild auf sei­ne Wei­se für sich steht.

Der „Caracho-Weg“: Gewaltgeschichte und visuelle Symbolik

Der soge­nann­te Cara­cho-Weg war ein unge­fähr 300 Meter lan­ger, gera­der Weg zwi­schen dem Haupt­ein­gang und dem Lager­tor.7 Er führ­te an der Lager­kom­man­dan­tur sowie der poli­ti­schen Abtei­lung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Buchen­wald vor­bei. Der Name wur­de von der SS gewählt und steht in per­fi­der Wei­se sym­bo­lisch für das Tem­po, mit dem Inhaf­tier­te die­sen Weg pas­sie­ren muss­ten: „Ankom­men­de Häft­lin­ge wur­den häu­fig im Lau­fen durch die­se Stra­ße ins Lager getrie­ben, dabei bru­tal geschla­gen oder von Hun­den ange­fal­len“8. Die auf dem Weg­wei­ser ange­brach­ten Holz­fi­gu­ren sol­len eine sol­che Sze­ne der Ein­lie­fe­rung in das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger dar­stel­len. Auf den Wegen, die zum Lager führ­ten, gab es wei­te­re, in einem ähn­li­chen Stil ver­zier­te Weg­wei­ser. Häft­lin­ge in der Holz­bild­haue­rei muss­ten die­se Schil­der „im Stil der Hei­mat­kunst“9 selbst anfer­ti­gen. Der Weg­wei­ser für den Cara­cho-Weg wur­de von Bru­no Apitz im soge­nann­ten Kom­man­do Bild­haue­rei her­ge­stellt.10
Die senk­recht über den Holz­pfahl ver­lau­fen­de Inschrift „doch stets ein fro­hes Lied erklingt“ ist eine Zei­le aus dem offi­zi­el­len Lager­lied des KZs Ester­we­gen. Der Ursprung die­ses Lie­des wird 1934 im ehe­ma­li­gen KZ Lich­ten­burg ver­mu­tet, von dort brei­te­te es sich bis ins KZ Ester­we­gen im nie­der­säch­si­schen Ems­land aus.11 Nach des­sen Schlie­ßung 1936 wur­de es durch ehe­ma­li­ge Häft­lin­ge in ande­ren Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern wei­ter­ver­brei­tet. In Buchen­wald wur­de es 1939 zu einem der Lie­der, das von den Inhaf­tier­ten offi­zi­ell gesun­gen wer­den durfte.
In der Bild­kom­po­si­ti­on fügt sich der Weg­wei­ser fast pass­ge­nau in die Lücke zwi­schen den zwei vor­de­ren Män­nern ein. Dadurch wird er zwar kein Ele­ment der Rei­he, die die Män­ner bil­den, den­noch ord­net er sich pro­mi­nent in ihr Bild ein. Die Häft­lings­fi­gu­ren auf dem Schild spie­geln die drei Prot­ago­nis­ten des Fotos, die durch die nun gege­be­ne Kon­tex­tua­li­sie­rung und ihre selbst­be­stimm­te Posi­tio­nie­rung vor dem Weg­wei­ser macht­voll wir­ken.12

Die Kamera als Ausdrucksmittel einer neuen Selbstbestimmtheit

Die „sub­jek­ti­ve Aneig­nung der Welt“13 der Foto­gra­fier­ten zeigt sich in die­ser Auf­nah­me ins­be­son­de­re durch die Wahl des Stand­or­tes und des Bild­aus­schnitts. Das Stra­ßen­schild und die Über­le­ben­den des Lagers wer­den somit zum zen­tra­len Motiv. Dass die foto­gra­fier­ten Män­ner nun befreit sind, zeigt sich auch an ihrer zivi­len Klei­dung. Sie sind nicht län­ger als Häft­lin­ge mar­kiert, son­dern ihre wie­der­ge­won­ne­ne Indi­vi­dua­li­tät wird unterstrichen.
Die Foto­gra­fie hält einen Augen­blick des zeit­li­chen Dazwi­schen fest, das Ver­gan­ge­nes, Gegen­wär­ti­ges und Zukünf­ti­ges ein­fängt. Sie ver­bild­licht kei­ne „spe­zi­fi­sche Auf­fin­de-Situa­ti­on der Lager bei Kriegs­en­de“14, so wie sie viel­fach von den Alli­ier­ten in pro­fes­sio­na­li­sier­ter Form auf­ge­nom­men und ver­öf­fent­licht wor­den ist. Das Bild lässt sich dadurch auch nicht in die Les­art einer „Iko­ne der Ver­nich­tung“ ein­ord­nen, die mit den Foto­gra­fien der befrei­ten Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und der Über­le­ben­den in ers­ter Linie ver­bun­den wird.15 Die Foto­his­to­ri­ke­rin San­dra Star­ke berich­tet eben­falls von Alfred Stübers Vor­trags­rei­se durch Deutsch­land. Als er im Juli 1945 sei­ne Foto­gra­fien in Reut­lin­gen prä­sen­tier­te, ließ die ört­li­che Poli­zei einen inhaf­tier­ten SS-Mann dem Vor­trag bei­woh­nen, um die Glaub­haf­tig­keit sei­ner Auf­nah­men bestä­ti­gen zu las­sen.16 Auch die­ses Wis­sen um die Ver­wen­dung sei­ner Bil­der und der Skep­sis, der Stü­ber begeg­ne­te, for­men den Blick auf das Bild.

Die Fotografie als Selbstzeugnis

Aus Alfred Stübers Foto­gra­fie spricht der soli­da­ri­sche Blick eines Men­schen, der mit den abge­bil­de­ten ehe­ma­li­gen Häft­lin­gen Gese­he­nes und Erfah­re­nes teilt. Nach der Befrei­ung von Buchen­wald wur­de die Kame­ra für Stü­ber zu einem Medi­um, über das er nun selbst­be­stimmt ver­fü­gen konn­te. Des­halb kön­nen wir uns anhand die­ser Auf­nah­me der indi­vi­du­el­len Per­spek­ti­ve des Foto­gra­fen und Über­le­ben­den Alfred Stü­ber nähern. Gleich­zei­tig exis­tiert auch eine gewoll­te Distanz zwi­schen Sub­jekt und Betrachter:in, denn weder das Leid, noch die Gewalt oder die Trau­er, die die abge­bil­de­ten Per­so­nen indi­vi­du­ell durch­lebt haben müs­sen, wer­den auf den ers­ten Blick sicht­bar gemacht. Ersicht­lich wer­den in die­sem Bild den­noch das neue Selbst­ver­ständ­nis und ‑bewusst­sein der drei foto­gra­fier­ten Män­ner, die sich nicht als Opfer, son­dern als Über­le­ben­de und Zeu­gen die­ser Zeit prä­sen­tier­ten und als sol­che gese­hen wer­den wollten.

References

  1. „Drei befrei­te Häft­lin­ge im ehe­ma­li­gen Kom­man­dan­tur­be­reich der SS“, Schwarz­weiß­fo­to­gra­fie, Foto­graf: Alfred Stü­ber (Pri­vat­be­sitz), Auf­nah­me nach dem 20. April 1945, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald, gefun­den in: Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora, Schwarz auf Weiß. Foto­gra­fien aus dem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald 1937–1945, Digi­ta­le Foto­aus­stel­lung, https://schwarzaufweiss.buchenwald.de/, abge­ru­fen am 04.08.2025.
  2. Alle wei­te­ren bio­gra­phi­schen Infor­ma­tio­nen zu Alfred Stü­ber sind auf der Aus­stel­lungs­sei­te nach­zu­le­sen: Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora, Bio­gra­phie Alfred Stü­ber, o. D., https://schwarzaufweiss.buchenwald.de/Biographien.html#photographer_7334, abge­ru­fen am 04.08.2025.
  3. Vgl. Hil­de­gard Frü­bis, Ein­lei­tung. Beweis­si­che­rung und ästhe­ti­sche Pra­xis, in: Hil­de­gard Frübis/Clara Oberle/Agnieszka Pufels­ka (Hg.), Foto­gra­fien aus den Lagern des NS-Regimes. Beweis­si­che­rung und ästhe­ti­sche Pra­xis, Wien 2019, S. 7–24, hier S. 11.
  4. Vgl. Arol­sen Archi­ves, Akte von Stü­ber, Alfred, gebo­ren am 13.02.1904, Sign. 01010503 001.496.051, DocID: 7211356, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/7211356, abge­ru­fen am 04.08.2025.
  5. Vgl. Annet­te Vowin­ckel, Der Eigen­sinn der Über­le­ben­den, in: Zeit­ge­schich­te-online, Mai 2020, https://zeitgeschichte-online.de/themen/der-eigensinn-der-ueberlebenden, abge­ru­fen am 04.08.2025.
  6. Das Zitat ist der Bio­gra­phie Stübers auf der Aus­stel­lungs­sei­te ent­nom­men: Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora, Alfred Stü­ber, https://schwarzaufweiss.buchenwald.de/Biographien.html#photographer_7334. Das Manu­skript sei­nes Vor­tra­ges ist im Buchen­wald-Archiv aufbewahrt.
  7. Vgl. Har­ry Stein, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald 1937–1945. Begleit­band zur stän­di­gen his­to­ri­schen Aus­stel­lung, hg. v. d. Gedenk­stät­te Buchen­wald, Göt­tin­gen 1999, S. 34.
  8. Ebd.
  9. Stein, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald, S. 34.
  10. Der Weg­wei­ser ist im Ori­gi­nal erhal­ten und in der Dau­er­aus­stel­lung der Gedenk­stät­te Buchen­wald ausgestellt.
  11. Vgl. Gedenk­stät­te Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Lau­ra, For­schung, o. D., https://www.kz-gedenkstaette-laura.de/de/ueber-uns/forschung/, abge­ru­fen am 04.08.2025. Alle Infor­ma­tio­nen zu dem Lied sind der Sei­te der Gedenk­stät­te entnommen.
  12. „[…] vie­len präg­te sich der kur­ze, asphal­tier­te Weg tief ein“, schreibt die Gedenk­stät­te Buchen­wald zum „Cara­cho-Weg“, https://www.buchenwald.de/de/geschichte/historischer-ort/konzentrationslager/carachoweg.
  13. Lin­da Conze/Ulrich Prehn/Michael Wildt, Sit­zen, baden, durch die Stra­ßen lau­fen. Über­le­gun­gen zu foto­gra­fi­schen Reprä­sen­ta­tio­nen von ‚All­täg­li­chem‘ und ‚Unall­täg­li­chem‘ im Natio­nal­so­zia­lis­mus, in: Anne­lie Ramsbrock/Annette Vowinckel/Malte Zie­ren­berg (Hg.), Foto­gra­fien im 20. Jahr­hun­dert. Ver­brei­tung und Ver­mitt­lung, Göt­tin­gen 2013, S. 270–298, hier S. 270.
  14. San­dra Star­ke, Opfer als Bild­agen­ten? Zur visu­el­len Selbst­re­prä­sen­ta­ti­on von KZ-Über­le­ben­den, in: Visu­al Histo­ry. Online-Nach­schla­ge­werk für die his­to­ri­sche Bild­for­schung, 26.10.2020, https://visual-history.de/2020/10/26/opfer-als-bildagenten/, abge­ru­fen am 04.08.2025.
  15. Vgl. hier­zu Cor­ne­lia Brink, Iko­nen der Ver­nich­tung, Öffent­li­cher Gebrauch von Foto­gra­fien aus natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern nach 1945, Ber­lin 1998.
  16. Vgl. Star­ke, Opfer als Bildagenten?
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