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„Ich werde ab heute keine Gedichte mehr schreiben.“

Als „asozial“ verfolgte Jugendliche in einer Patientenakte der psychiatrischen Landesanstalt Görden, Brandenburg an der Havel 1944

Text: Eva Hasel

Faksimile aus dem Bestand Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 55C LA Brandenburg-Görden.

Die Akten sagen: Sein Vater sei an Schi­zo­phre­nie erkrankt, sei­ne Mut­ter wegen Dieb­stahls vor­be­straft. Dazu kamen Mer­kurs Pro­ble­me in der Schu­le und Gefäng­nis­stra­fen wegen homo­se­xu­el­ler Kon­tak­te – genug, um ihn in einem kri­mi­nal­bio­lo­gi­schen Gut­ach­ten als „Mons­trum“ zu bezeich­nen, das „aus dem Ver­kehr ver­schwin­den müs­se“. Auf Antrag des Ber­li­ner Ober­bür­ger­meis­ters muss­te Mer­kur im „Jugend­schutz­la­ger“ Mor­in­gen drei Jah­re lang Zwangs­ar­beit leis­ten. Da der dor­ti­ge Arzt – der Lei­ter der ras­sen­hy­gie­ni­schen For­schungs­stel­le, Dr. Robert Rit­ter – bei Mer­kur eine erb­lich beding­te Schi­zo­phre­nie ver­mu­te­te, schick­te er den 19-jäh­ri­gen zur Dia­gnos­tik in die psych­ia­tri­sche Lan­des­an­stalt Gör­den, um sei­ne „wei­te­re Unter­brin­gung zu klären“.

Mer­kurs Tage­buch und sei­ne Brie­fe wur­den dort vom Anstalts-Per­so­nal gele­sen, abge­tippt und als Bele­ge sei­nes ver­meint­lich „abar­ti­gen Cha­rak­ters“ gegen ihn ver­wen­det. Die dadurch erhal­te­nen Ego-Doku­men­te sind rare Exem­pla­re von Selbst­zeug­nis­sen von Jugend­li­chen, die wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus als soge­nann­te „Aso­zia­le“ ver­folgt wur­den.1 Sie geben Ein­bli­cke in die Gedan­ken- und Erleb­nis­welt eines jun­gen Man­nes, der fünf Jah­re in Gefäng­nis­sen, Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern und der psych­ia­tri­schen Lan­des­an­stalt Gör­den über­leb­te. Die­se Ein­bli­cke wer­fen jedoch bei der Aus­wer­tung und Ein­ord­nung ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen auf.

Die psychiatrische Landesanstalt Görden

Die psych­ia­tri­sche Lan­des­an­stalt Gör­den (Bran­den­burg an der Havel) wur­de wäh­rend des NS-Regimes zu einer zen­tra­len Insti­tu­ti­on medi­zi­ni­scher For­schung und der „Akti­on T4“, der sys­te­ma­ti­schen Kran­ken­mor­de.2 Bis­her weni­ger beach­tet ist die Geschich­te der dort insti­tu­tio­na­li­sier­ten Jugend­li­chen, die als „aso­zi­al“ ver­folgt wur­den. Vor einer Ein­wei­sung nach Gör­den lag in die­sen Fäl­len häu­fig ein jah­re­lan­ger Weg, auf dem die Jugend­li­chen ver­schie­de­ne Insti­tu­tio­nen, Für­sor­ge­er­zie­hung, Heim­auf­ent­hal­te oder Haft durch­lie­fen. „Her­um­trei­be­rei“, das Aus­rei­ßen von zuhau­se und Baga­tell-Dieb­stäh­le, „Arbeits­scheue“ und das Ent­wei­chen von Dienst­stel­len im Rah­men des ver­pflich­ten­den Reichs­ar­beits­diens­tes spie­len als Ver­fol­gungs­grün­de eine zen­tra­le Rol­le. In den meis­ten Fäl­len wur­de eine psych­ia­tri­sche Unter­su­chung in Gör­den ange­ord­net, weil der oder die Jugend­li­che im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger oder Heim in irgend­ei­ner Wei­se die „Abläu­fe stör­te“. Die Lan­des­an­stalt Gör­den stellt auf die­sem gewalt­sa­men Weg durch die Insti­tu­tio­nen eine Art Ein­bahn­stra­ße dar: Ent­las­sun­gen nach Hau­se fan­den nur äußerst sel­ten statt, Mer­kur selbst wur­de erst im Juli 1945 zu sei­ner Fami­lie nach Ber­lin ent­las­sen. Vie­le der Jugend­li­chen, die nicht bis Kriegs­en­de in Gör­den ver­blie­ben, wur­den von dort in die Jugend-Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ucker­mark, Mor­in­gen oder das Frau­en-Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ravens­brück über­stellt, wo sich in den meis­ten Fäl­len ihre Spur ver­liert.3

Konstruktion von Devianz – der Blick zwischen die Aktendeckel

Die Akten aus dem Bestand der psych­ia­tri­schen Lan­des­an­stalt beinhal­ten eine Zusam­men­stel­lung ver­schie­dens­ter Doku­men­te – zum Teil kör­per­li­che und psych­ia­tri­sche Befun­de, Intel­li­genz­tests und wei­te­re Unter­la­gen aus der Lan­des­an­stalt selbst; aber auch zahl­rei­che Aus­zü­ge aus Berich­ten ande­rer Insti­tu­tio­nen z. B. des Lan­des­ju­gend­heims Straus­berg, der Kri­mi­nal­po­li­zei, der Jugend-Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ucker­mark und Mor­in­gen, der Jugend­äm­ter oder Schulen.

Die Viel­zahl und Brei­te der Quel­len macht deut­lich, wie sehr die Ver­fol­gung im all­täg­li­chen, teil­wei­se inti­men Umfeld statt­fand – Nachbar:innen, Ärzt:innen, Lehrer:innen und Bür­ger­meis­ter beob­ach­te­ten und mel­de­ten Jugend­li­che und deren Fami­li­en an die Behör­den. Des Wei­te­ren macht der Umfang der Akten deut­lich, dass es sich bei sozi­al­ras­sis­tisch4 ver­folg­ten Men­schen um eine Opfer­grup­pe han­delt, die nicht anhand kol­lek­ti­ver Mar­ker fest­ge­macht wer­den kann (z. B. Eth­ni­zi­tät, Reli­gi­on, Behin­de­rung, poli­ti­sche Oppo­si­ti­on). Da jede Ver­fol­gung sozu­sa­gen auf „indi­vi­du­el­ler Basis“ statt­fand, erfor­der­te dies ein hohes Maß an Doku­men­ta­ti­on, Beob­ach­tung und Ein­schät­zung, meist über vie­le Jah­re und Insti­tu­tio­nen hin­weg – was wie­der­um einen rela­tiv aus­führ­li­chen Ein­blick in die Täter:innenperspektive bietet.

Den­noch las­sen sich Mus­ter bei der Kon­struk­ti­on von Devi­anz ablei­ten: Die Her­kunfts­fa­mi­lie und deren Ein­ord­nung durch staat­li­che Stel­len stellt das größ­te Ver­fol­gungs­ri­si­ko dar – sozia­le Klas­se ist der ent­schei­den­de Fak­tor für die Ver­fol­gung. Meist las­sen sich aus den Akten rela­tiv pre­kä­re Lebens­um­stän­de able­sen, oft wird einem oder bei­den Eltern­tei­len ein „leicht­sin­ni­ger Lebens­wan­del“, „mora­li­sche Min­der­wer­tig­keit“, „Schwach­sin­nig­keit“ oder Alko­hol­sucht attes­tiert. So auch bei der Fami­lie Mer­kurs, bei der bereits die Namens­wahl der drei Kin­der – Mer­kur, Mars und Venus – zu einer abfäl­li­gen Bewer­tung führ­te. Dass der Vater nach dem Ers­ten Welt­krieg als (psych­ia­trisch) Schwer­kriegs­be­schä­dig­ter eine Ren­te erhielt, trug eben­falls zur Stig­ma­ti­sie­rung bei.

Herausfordernde Selbstzeugnisse

Im star­ken Kon­trast zur aus­führ­li­chen Doku­men­ta­ti­on der Täter:innenperspektive sind Ego-Doku­men­te der Jugend­li­chen kaum erhal­ten. Die über­lie­fer­ten Brie­fe, Gedich­te und Tage­buch­ein­trä­ge von Mer­kur sind daher sel­te­ne Ein­bli­cke: Die bis heu­te andau­ern­de Stig­ma­ti­sie­rung von als „aso­zi­al“ ver­folg­ten Men­schen führ­te zu Scham und Schwei­gen bei den Über­le­ben­den.5 Sie leb­ten zudem oft auch nach 1945 in pre­kä­ren Umstän­den, u. a. weil sie durch die erlit­te­ne Insti­tu­tio­na­li­sie­rung und Lager­haft gesund­heit­lich geschä­digt waren und – gera­de im Fall der Kin­der und Jugend­li­chen – kei­ne aus­rei­chen­de Schul- und Berufs­bil­dung erhiel­ten, da sie ihre Jugend im Sys­tem der NS-Zwangs­er­zie­hung ver­brin­gen mussten.

Einer der her­aus­for­dernds­ten Aspek­te an Mer­kurs Selbst­zeug­nis­sen ist aber para­do­xer­wei­se ihre Exis­tenz – denn über­lie­fert sind sie nur durch das heim­li­che Lesen und Abtip­pen sei­ner Brie­fe und Tage­buch­ein­trä­ge durch das Anstalts-Per­so­nal in Gör­den. Die­se unfrei­wil­li­ge und gewalt­sam instru­men­ta­li­sier­te Über­lie­fe­rung der Doku­men­te, führt den Impuls von For­schen­den, agen­cy in die­se hin­ein­le­sen zu wol­len, zumin­dest teil­wei­se ad absur­dum. Die vor­lie­gen­de Akte gibt uns aber immer­hin die Mög­lich­keit, exter­ne Bewer­tung und Selbst­zeug­nis par­al­lel zu lesen und durch die­se Kon­tras­tie­rung sonst unzu­gäng­li­che Schich­ten der his­to­ri­schen und geleb­ten Rea­li­tä­ten zu erschließen.

Im Bericht der Lan­des­an­stalt wird das Lesen von Mer­kurs pri­va­ten Auf­zeich­nun­gen mit einer Abwer­tung sei­nes Cha­rak­ters gerecht­fer­tigt: Er sei „gel­tungs­süch­tig“ und wol­le sich wich­tig machen – das zei­ge sich auch und gera­de durch sein Schreiben:

„Mer­kur führ­te ein Tage­buch, in das er ganz offen­sicht­lich hin­ein­schrieb, damit es gese­hen wer­den konn­te. Sein Buch ließ er oft im Schrank lie­gen, so dass es immer erreich­bar für jeden war.“

Über­lie­fert ist ein Gedicht Mer­kurs, in dem er die Begeg­nung mit einem Mäd­chen schil­dert, um das er sich wäh­rend eines Luft­schutz­alarms küm­mer­te und dem er anschlie­ßend auch Lie­bes­brie­fe schrieb:

„Begeg­nung am spä­ten Abend

Ich ging am spä­ten Abend ganz allein zu löschen im Kel­ler des Lich­tes Schein.

[…] Und als ich war drau­ßen und war wie­der allein, kam mir in die Arme ein Mäg­de­lein. Ich stell­te mir (sic) vor und gab ihr mei­ne Hand, bot ihr mei­ne Beglei­tung in der Dun­kel­heit an.

Und wie wir so schrit­ten den Weg ent­lang und spra­chen so von aller­lei, ich fass­te nun fes­ter ihre Hand, mir war es nun einerlei. […]“

Über das Gedicht und die Bege­ben­heit ver­merkt der Bericht in der Akte spöttisch:

„Eines Abends erhielt er den Auf­trag, das Licht in dem Luft­schutz­kel­ler zu löschen. Er kam erst nach eini­ger Zeit wie­der und berich­te­te, ein Mäd­chen, dass sich im Dun­keln gefürch­tet hät­te, nach AF 2 gebracht zu haben. Über die­se Begeg­nung schrieb er nachts auf der Toi­let­te sit­zend, ein schlech­tes Gedicht.“

Das Auf­fin­den des Gedichts – und wohl auch die nega­ti­ve Bewer­tung – muss Mer­kur gegen­über kom­mu­ni­ziert wor­den sein, denn er schrieb am Tag dar­auf in sein Tagebuch:

„Heu­te, am 25.10.44, hat mir Frl. Bösel mein Gedicht ‚Nächt­li­che Begeg­nung‘ abge­nom­men. Ich wer­de ab heu­te kei­ne Gedich­te mehr schreiben.“

Er wur­de vom Anstalts-Per­so­nal den­noch wei­ter bewusst ver­ächt­lich gemacht, ins­be­son­de­re auch in Bezug auf sein Schreiben:

„Scher­ze und iro­ni­sche Bemer­kun­gen erkann­te er nicht. Als ihm ein­mal recht iro­nisch gesagt wor­den war, zur Fei­er eines Geburts­ta­ges eines Jun­gen ein Gedicht nachts zu ver­fas­sen, führ­te er das wört­lich aus.“

Mer­kur müs­sen – nicht zuletzt anhand sol­cher Kom­men­ta­re – die Über­grif­fe auf sei­ne Pri­vat­sphä­re bewusst gewe­sen sein und es ist davon aus­zu­ge­hen, dass er an ver­schie­de­nen Stel­len auch expli­zit die heim­lich Mit­le­sen­den adres­siert – wenn er zum Bei­spiel Kon­flik­te mit Mit­pa­ti­en­ten, in denen er sich zu Unrecht beschul­digt fühl­te, in sei­nem Tage­buch „auf­klär­te“. Auf die­se Wei­se wird sein Selbst­zeug­nis mög­li­cher­wei­se auch zum stra­te­gi­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel; einem Raum, in dem er zumin­dest die Chan­ce sah, sei­ne Sicht der Din­ge dar­le­gen zu kön­nen. In wel­chem Maß die Zeug­nis­se aber „authen­ti­sche“ Ein­bli­cke in sei­ne Gedan­ken- und Erleb­nis­welt geben, muss unklar bleiben.

Den­noch kann die­ser ein­zi­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Aus­drucks­raum, der ihm blieb, nicht nur stra­te­gisch gele­sen wer­den – er ver­trau­te den Sei­ten durch­aus inti­me Gedan­ken und Sehn­süch­te an und pro­bier­te sich offen­sicht­lich mit Freu­de auch krea­tiv-schrift­stel­le­risch aus.

Wunsch nach Zugehörigkeit

Ein wei­te­rer Aspekt, der den Umgang mit den Selbst­zeug­nis­sen ambi­va­lent macht, wird in Brie­fen deut­lich, die Mer­kur an sei­nen Bru­der schrieb:

„Du bist Sol­dat, bist ein Jahr jün­ger wie [sic] ich und bist schon Unter­of­fi­zier. Du bist Sol­dat, Schüt­zer des Vater­lan­des, Trä­ger der deut­schen Ehre. Du bist ein Vor­bild für alle Zeit. […] Deutsch­land bet­telt nicht für sein Recht, son­dern Deutsch­land kämpft für sein Recht.“

Auch sol­che Schrift­stü­cke kön­nen nicht als rein stra­te­gisch inter­pre­tiert wer­den, im Sin­ne einer Zur­schau­stel­lung der gewünsch­ten Ein­stel­lung. Es ist durch­aus rea­lis­tisch anzu­neh­men, dass sich auch in der Wahr­neh­mung Mer­kurs Zuge­hö­rig­keit und (männ­li­che) Iden­ti­tät stark über Mili­tär­zu­ge­hö­rig­keit defi­nier­te, von der er in der Rea­li­tät aber aus­ge­schlos­sen blieb. So soll er bei­spiels­wei­se auf Spa­zier­gän­gen sei­nen Arm in einer Ban­da­ge getra­gen haben, wenn die Grup­pe Sol­da­ten begeg­ne­te. Wäh­rend ihm dies in den Akten als „Simu­lan­ten­tum“ aus­ge­legt wird, zeigt sein Ver­hal­ten wohl viel­mehr eine Art Scham, nicht dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Bild eines jun­gen Man­nes ent­spre­chen zu kön­nen bzw. die von ihm erwar­te­te Rol­le nicht zu erfül­len. So notiert er kom­men­tar­los in sei­nem Tage­buch: „Am 9.10. erhielt ich von Mazi [sein Bru­der Mars, Anm. d. Aut.] einen Brief, in dem er schreibt, ‚ob ich hier in Gör­den für den Sieg arbei­ten würde.‘“

Mer­kurs Selbst­zeug­nis­se for­dern daher unser Bild von Opfern des Natio­nal­so­zia­lis­mus her­aus – Jugend­li­che wie er waren häu­fig nicht unbe­dingt poli­ti­sche Wider­ständ­ler, son­dern woll­ten durch­aus zur NS-Gesell­schaft gehö­ren. Trotz­dem wur­den sie Opfer die­ses Regimes. Als sol­che müs­sen sie Platz in der erin­ne­rungs­kul­tu­rel­len und ‑poli­ti­schen Land­schaft fin­den. Die Gör­de­ner Akten ermög­li­chen uns, die­se Grau­zo­nen der „Ideo­lo­gie der Zuge­hö­rig­keit“ zu ana­ly­sie­ren. Die Selbst­zeug­nis­se von Mer­kur und die Her­aus­for­de­run­gen, die mit ihrer Ein­ord­nung ein­her­ge­hen, wer­fen die Fra­ge auf, wie wir ver­ant­wor­tungs­voll mit sol­chen Quel­len umge­hen kön­nen und auf wel­chen Wegen wir die Geschich­ten der Jugend­li­chen erzäh­len soll­ten – ohne die Pro­jek­ti­on eige­ner Idea­le und Fan­ta­sien und ohne Täter:innenperspektiven unbe­merkt zu reproduzieren.

References

  1. Archiv­si­gna­tur des Bestan­des: Bran­den­bur­gi­sches Lan­des­haupt­ar­chiv, 55C LA Brandenburg-Görden.
  2. Vgl. Bea­tri­ce Falk und Fried­rich Hau­er: Bran­den­burg-Gör­den. Geschich­te eines psych­ia­tri­schen Kran­ken­hau­ses. Schrif­ten­rei­he zur Medi­zin-Geschich­te des Lan­des Bran­den­burg, Band 13. Be.Bra Wis­sen­schaft Ver­lag, Ber­lin 2007.
  3. Zeit­lu­pe: Jugend­li­che in der Lan­des­an­stalt Gör­den – eine Ein­ord­nung der Akten: https://zeitlupe-nb.de/sites/default/files/dateien/Quellenbericht%20Go%CC%88rden_TK_CJ.pdf, abge­ru­fen am 01.12.2025.
  4. Gise­la Bock: Racism and Sexism in Nazi Ger­ma­ny. Mother­hood, Com­pul­so­ry Ste­ri­liza­ti­on, and the Sta­te. In: Signs. Jour­nal of Women in Cul­tu­re and Socie­ty 8, Nr. 3 (1983), S. 400–421, hier S. 416.
  5. Vgl. Andre­as Kra­ne­bit­ter und Dag­mar Lies­ke: Die Zwei­te Stig­ma­ti­sie­rung. »Aso­zia­le« und »Berufs­ver­bre­cher« – als NS-Opfer in West­deutsch­land und in Öster­reich nach 1945. In: NS-Ver­folg­te nach der Befrei­ung. Aus­gren­zungs­er­fah­run­gen und Neu­be­ginn (Bei­trä­ge zur Geschich­te der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­fol­gung, Band 3). Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen 2022.
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